Dienstag, 24. Januar 2012

Die verstrickte Dienstagsfrage # 04

Die heutige verstrickte Dienstagsfrage stammt von Martine. Dankeschön hierfür:

"Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto "Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe" beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?"

Was ich in meiner Anfängerphase  gestrickt und gehäkelt habe? *lacht* Ganz einfach zu beantworten: Ich habe meine Barbiepuppe eingekleidet, oh, die Kleine war so anspruchsvoll , vor allem, weil sie immer ihrem Ken gefallen wollte, dass ich mit Nachschub für die Garderobe gar nicht nachkam mit häkeln. In diesem Umfang würde ich das nie wieder so machen. In kleineren Stückzahlen, so für 'ab und an' die Enkeltochter beglücken, mehr aber nicht.

Meine peinlichen Strickanfänge, ohje, die sind schlimmer Natur. Ich habe immer die Armausschnitte viel zu weit oben gesetzt, so dass die Ärmel im Verhältnis zum Rest des Pullovers wie kleine Würstchen (ok leicht übertrieben...) aussahen. Ich wusste es ganz genau, hatte oftmals einen Schnitt im Vorfeld gemacht, auf das ich das Strickstück legen konnte zum messen, nichts, keine Chance. Wieder und wieder machte ich diesen Fehler.... peinlich, peinlich!

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