Donnerstag, 31. Mai 2012

Tücherparade und Looporgie

Das Tuchvirus hat zugeschlagen und wird definitiv durch eine Nebenwirkung verstärkt: Loops ♥

Die Aussentemperaturen klettern und klettern und beinahe synchron hüpfen mir Tücher und Loops von der Nadel. Ich meine gar behaupten zu können, dass die im drei-viertel-takt passiert: Hüpf-hüpf-hüpf, Hüpf, hüpf-hüpf, Hüpf-hüpf-hüpf.

Visualisierung und Gag einmal beiseite, Tücher haben es mir tatsächlich angetan. Heidetücher beispielsweise. Sie sind schön schlicht und lassen sich bei kopflastigkeit, hervorgerufen durch schwere Gedanken die sich im Kopf tummeln und drehen einfach nadeln, ohne dass der Gedankenfluss großartig unterbrochen wird bzw. werden muss. Die letzten Wochen war ich sehr schreibfaul in meinem Blog, ich habe mich rar gemacht. Und dies, obwohl der Blog noch gar nicht so alt ist. Sicherlich dachte die eine oder andere LeserIn unter Euch, dass dies hier auch so ein Schnellstart war und der Blog dann vor Langeweile einschlafen wird. Das große. mein großes Schweigen hatte einen Grund, auch die Gedankenspiralen in meinem Kopf: mein Vater ist gestorben.

Genadelt habe ich dennoch, stricken lenkt ab, baut Stress ab, macht den Kopf frei und beruhigt. Zumindest bei mir. Und dabei ist so einiges entstanden, hier nun eine kleine visuelle Kostprobe aus der "postfreien Zeit":

(c) Gabriele
Ein irres Verlaufsgarn, das ich in einem Fabrikverkauf erstanden habe. Näheres und weitere Bilder in einem der nächsten Posts, denn meine Nadeln rufen.

Kommentare:

  1. Hallo Gabi,
    ich wünsche Dir viel Kraft für diese schwere Zeit und drücke dich in Gedanken.

    Liebe Grüße
    Eveline

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  2. Hallo Gabi! Mein Beleid,zum Tod deines Vaters!
    Aber du hast recht,stricken ist eine gute Ablenkung.
    Wünsche dir für die nächste Zeit viel Kraft!

    Liebste Grüße Adelheid

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